Der Larsvogel

Aus Nekropedia, der absolut evil-trven Enzyklopädie

Larsvogel (Larsus Pechvoglus)
Überklasse: Großmäuler (Greathostomata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Alkvögel (Ethanormes)
Familie: Verrückte Vögel

Die Larsvögel (Larsus Pechvoglus) sind mit keiner bekannten Vogelart direkt verwandt. Soweit bekannt, existiert heutzutage nur noch ein einziges Exemplar – es ist in München zu besichtigen.

Die Larsvögel sind hochgewachsene, etwas rundlicher gebaute Vögel mit kurzem Hals und großem Mundwerk. Die Nasenlöcher werden einseitig von einem Hautlappen geschützt, was bei ihren normalerweise etwas größeren Nasen nicht auf den ersten Blick auffällt. Beim Trinken schieben sie ihren Mund soweit wie möglich in Gläser, Flaschen, o.ä. und leeren besonders ethanolhaltige Getränke schneller als andere Vogelarten. Es existieren nur Männchen, komplett equivalente Weibchen konnten bisher nicht ausfindig gemacht werden. Die Männchen sind hauptsächlich nachtaktiv. Diese sind etwas schwächlich in der Statur und in ihrem Verhalten und Gebärden umso versauter und asozialer. Rund die Hälfte der Muskelmasse von Larsvögeln dient der Unterhaltung mit anderen Vögeln (z.B. homo sapiens) . Die in erster Linie für den aufrechten Gang ausgerichteten Larsvögel sind zwar, wie erwähnt etwas rundlich, aber trotzdem stabil gebaut. Der Knochenbau besteht zum Großteil aus Röhrenknochen. Die Nahrung wird in der Mundhöhle vorverdaut und gelangt von dort in den Magen. Um die Verdauung zu unterstützen wird eine Menge Ethanol zu sich genommen. Die Kopfbehaarung besteht aus ca. 100.000-150.000 Haaren. Diese sind in erster Linie ziemlich lang, Prestigeobjekt und unterstützen zudem den Konsum von gitarrenlastiger Musik. So können sie eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 69 km/h in rotorartiger Schwingung erreichen. Die Ursachen für den guten Orientierungssinn der Larsvögel nach dieser Art der Bewegung sind wissenschaftlich noch immer nicht endgültig geklärt.

Verbreitung

Mit Ausnahme der Arktis und Antarktis kam der Larsvogel beinahe weltweit vor, mit der größten Formenvielfalt im Bereich von Südasien bis Australien, jedoch hauptsächlich im näheren Gebiet größeren Städten. Im Moment ist jedoch nur noch ein einziges lebendes Exemplar bekannt.

Alter

Das Alter ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich und wächst im Laufe der Zeit.

Larsvögel werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit allerdings nicht älter als 50 Jahre. Ihr größter Feind sind Suchtmittel und dessen Umfeld, manchmal aber auch Melancholie, Depression und die sich daraus ergebende Suizidalität.

Nahrung

Larsvögel ernähren sich von Fleisch, Obst, Gemüse und einigen anderen Pflanzen. Bei Nahrungsmangel sind sie, was Futter angeht, allerdings nicht wählerisch. Sie nehmen auch Pilze und sogar Blumenkohl auf.

Fortpflanzung

Viele Larsvögel führen ein lebenslanges Einzelgängerdasein. Die mit wenig Sorgfalt aufgeräumten Nester bestehen aus vielen Postern und Flaggen, einer Menge Müll und viel undurchschaubarem Papierkram. Die Gelege bestehen aus 1-2 Decken und werden am liebsten von Larsvögel mit artfremden und geschlechtsfremden Vögeln „bebrütet“. Normalerweise verlässt das Männchen das Nest am frühen Morgen, um gegen Nachmittag wieder zurückzukehren.
Anders als die meisten anderen Vögel, produzieren die Larsvögel viel zu viel „Milch“, dessen Produzentdrüse alle paar Tage entleert werden muss. Diese Larsvogelmilch bildet sich in den Hoden während der Spermatogenese. Diese äußerst wasserhaltige Flüssigkeit kann zur Zeugung eines Jungvogels verwendet werden. Im Regelfall wird es dazu allerdings nie kommen.
Bei Larsvögeln setzt sich diese Milch aus Wasser, Salz, Proteinen, Dopamin, Noradrenalin, Tyrosin, Exytocin und Vasopressin zusammen. Die Weibchen „saugen“ bei der bevorzugten Abend- und Nachtaktivität die Milch aktiv aus dem Schlund des Männchens. In den ersten Tagen ihres Lebens nehmen sie recht schnell an Gewicht zu. Die Entwicklung der Jungvögel vollzieht sich aber eher langsam; nach etwa 14 Jahren sind sie geschlechtsreif, nach 18 Jahren sind sie ausgewachsen.

Soziales Verhalten

Larsvögel sind von Natur aus ignorant und unromantisch. Sie sehen sich selbst oftmals als wichtigstes Objekt ihrer Umgebung und akzeptieren Neuankömmlinge erst nach einiger Zeit. Trotzdem suchen sie stets den Kontakt zu sich ihnen loyal und freundlich gesinnten, ihnen ähnelnden, anderen Vögeln. Sie können sich sehr in bestimmte Dinge hineinsteigern, jedoch für sie scheinbar unwichtige Dinge mit oftmals für sie schlecht ausgehenden Komponenten der Situation schlichtweg vollständig verdrängen oder gar vergessen. Asozialität scheint ihnen angeboren, muss ein ordentliches, soziales Verhalten doch erst im Laufe des Lebens erlernt werden.

Orientierung

Bei Larsvögeln wurde in jüngster Zeit in einigen wissenschaftlichen Publikation erläutert, dass sich ein Magnet-Sensor im hinteren Teil des Kopfes befinde; scheinbar scheint er jedoch mehr schlecht als recht zu funktionieren. Männliche Larsvögel haben in etwa die Orientierung eines Nashorns auf LSD.

Larsvögel als Schädlinge

Insbesondere in Stadtgebieten, in denen die natürlichen Feinde des Larsvogels zu häufig vorkommen, kommt es zu einer zaghaften Vermehrung. Larsvögel suchen jedoch sich selbst ähnelnde Vögel und weisen eine hohe Loyalität zu „ihresgleichen“ auf.

Nicht zuletzt wegen dem Ethanolkonsum empfinden viele Menschen Ekel vor Larsvögel. Dies hat den Larsvögeln auch die Beinamen „Charmkotz“, „Daywalker“ oder „Vampir“ eingebracht. Der Hass auf Larsvögel nimmt mitunter psychopathische Züge an. Kommt man mit diesen Menschen ins Gespräch, werden Verschmutzungen des gesellschaftlichen Allgemeinbildes und das Risiko der Übertragung ethnisch grenzwertigem Gedankengut durch Larsvögel genannt. Doch als tatsächliches Motiv scheinen solche Erklärungen kaum auszureichen – der „asoziale Larsvogel“ ist ein schlichter Mythos. Bei näherer Betrachtung scheint sie an den Larsvögeln das zu provozieren, was ihren Eltern früher an ihnen selbst gestört hat: ihr leises Rebellendasein. Larsvögel sind ein Element der Unordnung im abgezirkelten, starren System Stadt.

Gattungen und Arten

Larsvogel (Larsus Pechvoglus)

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~ von NeZ - 4. Februar 2008.

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