„Mein ist die Rache…“

(Achtung: Die folgende News ist bereits 4 Monate alt, genauer genommen vom 5. März 2007 – leider habe ich den Artikel erst heute entdeckt. Aber aus persönlichen Gründen und des hoffentlich vorhandenen Interesses daran schreibe ich trotzdem nun darüber.)

Einer Studie einer amerikanischen und einer niederländischen Universität zufolge können Texte mit Gewaltdarstellungen religiöser Art die Gewaltbereitschaft nachhaltig steigern. Heilige Schriften wie die Bibel enthalten einige Stellen, die Extremisten eventuell falsch verstehen könnten, und diese als Grund für eine Gewalttat, bzw. Rechtfertigung sehen könnten. Ferner schaffe z.B. die Bibel zudem auch erst Extremisten, was also auch bei Ungläubigen einen Anstieg der Bereitschaft zur Folge hätte. Die Studienteilnehmer wären jedoch „nicht repräsentativ“ genug, aber ich meine, ein interessanter Bericht ist trotzdem entstanden.

„When God Sanctions Killing – Effects of Scriptural Violence on Aggression“ ist der Titel, bzw. Untertitel. Brad Bushman der University of Michigan hat sie übrigens durchgeführt – dieser betonte aber zusätzlich noch, dass „gewalthaltige Geschichten, die Lektionen in Sachen Moral darstellen“ oder mit „Schilderungen der Pein der Opfer“ gefüllt sind, sehr wichtige Lektionen für die Leser sein können. Eine einzelne Textstelle aus dem Gesamttext, wie es in der Studie jedoch getan wurde, würde jedoch einen bemerkbaren Anstieg der Gewaltbereitschaft erzeugen.

Ich fordere: Warnhinweise für die Bibel.

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~ von NeZ - 18. Juli 2007.

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