Lars‘ Weltanschauung: „Bibel“

Die Bibel. Das ist dieses eine Buch, das mit den Buchstaben… ach, ihr wisst schon.

Hm, wo soll ich anfangen? Beim Anfang wäre nicht verkehrt, mit anderen Worten, bzw. einem Wort: Genesis. Das hat jedoch nicht so viel mit Genen zu tun, wie es klingt. Denn die eigentliche Genesis ist Eva, Adam ist nur das Gegenstück dazu, bzw. der Genebro. Leider war Eva nicht so unfruchtbar/unschuldig, wie der alte Herr (wir nennen ihn „Gott“) es gerne gehabt hätte. Und Adam konnte in diesem Fall wirklich nicht klagen, war die näheste lebende Frau doch nicht nur a) willig, sondern b) auch noch die (offiziell) einzige im ganzen Universum. Aus der ganzen Rumtuerei entstand dann irgendwann GeneBro’Sis, aber das ist eine andere Geschichte. Die erzähl ich euch irgendwann vielleicht einmal. Oder auch nicht.

Adam und Eva flogen, bzw. vögelten sich sodann aus dem Paradies und erschufen damit neben den bereits existierenden Wörtern „Mann“, „Frau“ und „Rippe“ noch ein Viertes: „Inzest“. Denn mit der Geburt ihrer beiden Kinder Kain und Abel gab es bereits vier Menschen auf Erden. Und ohne den direkten Einfluss Gottes begannen Emotionen in den Menschen zu wachsen. Rache zum Beispiel. Denn Kain erschlug seinen Bruder, löschte ein Viertel der Menschheit aus und erschuf dadurch ein fünftes Wort: „Fatality“. Und weil Adam schon die weitere Besiedlung der Erde vorhatte, es ihm neben Eva aber an zusätzlicher weiblicher Unterstützung mangelte, musste er hauptsächlich auf diese zurückgreifen. So ward sogleich das sechste Wort geboren: „Schlampe“. Die anderen geläufigen Wörter kamen nach und nach auf und wurden allesamt in scheinbar zufälliger Reihenfolge in ein großes Buch geschrieben, das später Milliarden von Menschen als „Bibel“ kennen werden. Respekt, Eva hat ganze Arbeit geleistet.

Aber die frühe Welt brauchte noch einige Gesetze. Und es begab sich, dass ein junger Mann namens Moses, einer der circa 2 Millionen Söhne Evas, nach fünf Flaschen Wein von einer Vorhersehung seinem Brechreiz getrieben auf den nächstbesten Berg schwankte. Dort begegnete er einem sprechenden, brennenden Busch, den nur er sehen konnte – der Alkohol zeigte seine Wirkung. Er fand 11 Steintafeln daneben, auf denen jeweils ein kleiner Spruch (wir nennen sie „Gebote“) zu lesen war. Aber der Wein hatte noch einen weiteren Effekt: Es drückte ihm so gewaltig die Blase, sodass er erstmal den „brennenden“ Busch „löschen“ musste. Er schnappte sich, immer noch im Vollrausch, die 11 Steintafeln, ließ aber tölpelhafterweise eine davon auf dem Weg zurück in sein Dorf fallen – es handelte sich um diejenige, die das 11. Gebot „Du sollst Autorität nicht für falsche Zwecke nutzen.“ enthielt. Scheiße für die Menschheit, gut für Moses.

Anschließend erzählte er allen, er hätte ein Wunder gesehen, schrieb die übrig gebliebenen 10 Gebote ab und verbreitete sie in der damaligen bekannten Welt. Dass diese eigentlich die Tafeln mit den Verhaltensregeln eines in einer nahen Höhle ansässigen Kindergartens waren, konnte Moses nicht ahnen. Jedenfalls gründete er damit die Stützpfeiler (s)eines Glaubens, der bis zum heutigen Tage mehr als eine Million Tote hervorgerufen hat und (leider) bis heute Bestand hat.

Und das alles nur wegen 5 Flaschen Wein…

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~ von NeZ - 23. Juni 2007.

2 Antworten to “Lars‘ Weltanschauung: „Bibel“”

  1. Derartiges Geschwafel muss man nicht kommentieren….

  2. Geschwafel?

    Hey, ich könnte das zu (m)einer „Larsbel“ ausbauen und eine Religionsgemeinschaft gründen.

    Mir fallen sicher noch ein paar Gebote oder soetwas ein, lass mich überlegen…

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