Und nun?

•3. Oktober 2008 • Kommentar schreiben

Die letzten Tage und besonders die letzten 2 Monate (August & September) waren geprägt von meiner Meinung nach zuvielen Launen und Launigkeiten des Lebens, meines Lebens, das Leben eines schrägen, eines Pechvogels.

Eine ehemals geliebte Frau in seinem Selbst wiederzufinden, um sie daraufhin wieder nicht ganz freiwillig herzugeben, zeugt nicht nur von Pech, sondern von der Chance auf einen Neuanfang. Die erneute Suche nach dem kleinen Funken Lebensmotivation, der mich bisher vor schlimmen Dingen ferngehalten hat, beginnt wieder von Neuem, nur um die Launen der Existenz auf mein eigenes Gemüt zu projizieren und mich und meine Gedankenwelt durch meine Taten selbst zu verändern.

Seit 3 Wochen und noch eine Woche lang befinde ich mich allerdings in der Parallelwelt des Spaßes – der Berufsschule. :roll:

Festival-Saison (praktisch) vorbei ;_;

•17. August 2008 • 1 Kommentar

Mit Summerbreeze ging gestern/heute das letzte der großen Metal-Open-Airs vorbei.

Ich war dieses Jahr (bisher) auf WFF, Wacken, Summerbreeze… und jedes einzelne davon war für sich gesehen schon verdammt geil.

Ich empfehle besonders Wacken – jeder Metalhead/Goth/Schwarzer Mensch, der auch irgendwie szenenah ist, sollte einmal in seinem Leben dort gewesen sein.

100.000 (mehr oder weniger) Alternative an einem Ort versammelt ist ein Bild für Götter. Allein die Erinnerung an die Hauptstraße in Wacken mit 99,9% Metalheads auf den Bürgersteigen lässt mir immer noch sämtliche Haare zu Berge stehen.

Damn!

Stille Tage im Klischee

•28. Juli 2008 • 4 Kommentare

Ist es nicht seltsam.

So sehr manche Subkulturen zum Untergrund gehören, wünscht man sich doch manchmal ein wenig mehr Toleranz und Respekt des Mainstreams. Dass es noch 20-Jährige gibt, die schwarze Menschen wie wir als “Gruftis” bezeichnen, ist ein Teil davon (ja, die gibt’s echt noch).

Hört man jemanden von schwarzer Musik reden, wird meist auf den Zug des Klischees des langhaarigen, dauerpessimistischen, nur-sinnloses-Gegrunze-und-Geschretter-hörendes Metalfans aufgesprungen. Meist heißt es hier nicht “Metal”, “Gothic”, etc. sondern “Heavy Metal”. Wieder ein Fall der fehlenden Toleranz und des fehlenden Interesses. Es gibt am Musikhorizont weit mehr als die 2% aller Songs weltweit, die tatsächlich im Radio laufen. Nur leider vergessen das einige recht schnell. So kennen nur Szenenahe den Unterschied zwischen z.B. Thrash Metal und Doom Metal, wissen, dass Rammstein keine Metal- oder gar Rockband im ursprünglichen Sinne sind und können einen Punk von einem Metaller unterscheiden. Wobei: ist das wirklich fehlendes Interesse?

“Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht” ist ein bekanntes Sprichwort in meiner Gegend. Trifft gut zu, leider. Was einem seltsam und ungewohnt vorkommt, versteht man nicht oder es wird gar ins Lächerliche gezogen. Ich habe letztens den Spruch gehört, meine Militärhose habe “keinen Stil” und wer “keine Chucks trägt”, sowieso nicht. Soll heißen, sie kennen unsere Klischees – d.h., sie meinen, uns zu kennen; hängen aber ihrerseits so sehr in ihrem ganz persönlichen Klischee fest, dass sie nur “ihre heile Welt” kennen, in der Alternative, Andersdenkende sowie jeder, der nicht in ihre Weltvorstellung passt, darin keinen Platz findet/finden sollte. So wird mit einer unglaublichen Dummheit, die teilweise sogar das Hirn eines Faschisten nicht aushalten würde, auf alles gedrescht, was “anders” ist.

Kommen dann viele Aspekte (Frisur, Kleidungsstil, Musikgeschmack) zusammen, trifft man auf totales Unverständnis, was sich meistens in Hass aufs Unbekannte umschlägt. Der (für sie nicht offensichtliche) Irrglaube, jeder, der nicht so ist wie der Großteil der Masse/der Gesellschaft, habe einen an der Waffel, ist allgegenwärtig. Und das ist einerseits schade. Andererseits ist ein Teil davon Provokation, allgemeines Auflehnen gegen Gesellschaftsregeln und das Spielen mit Ängsten. Aber das macht uns zu dem, was wir sind.

Ob Punk, Gothic, Hardcore, Wave, Industrial, Metal… wir sind so, weil wir gerne so sind. Wir leben und lieben unser Leben, unsere Kultur, unsere Gesellschaftsform, unseren Umgang, unsere Bräuche, unseren Stil.

Lernt es endlich.

“Ihr wisst es, ich weiß es. Überall, wo sie euch angepasst und gleich haben wollen… eure Schule, eure Arbeit… gibt es nur eine Antwort: Wir sind nicht so wie ihr seid!” (Alexander Spreng auf einem Konzert von ASP)

Wie, ein neuer Beitrag?

•17. Juli 2008 • Kommentar schreiben

Ja. Ich hatte mal wieder einfach Lust dazu.
Aber erwartet nicht zu viel. :P

Was ist in der letzten Zeit passiert?
Was die Welt angeht: Viel Scheiße, viele Katastrophen und vieles, über das es sich zu lästern lohnt.

Was mein Privatleben angeht: Ein stetiges Auf-und-Ab in Sachen Frauen, Lebensmotivation und psychische Verfassung meinerseits.

Man liest sich.

Merkwürdiges aus N-TV

•17. Juli 2008 • Kommentar schreiben

Was man so alles beim Stöbern findet…

Puh

Immer diese charakterverderbenden Bären. Abknallen sollte man sie.

I feel like shit

•14. April 2008 • Kommentar schreiben

…but at least I feel something

Update not up to date

•7. April 2008 • Kommentar schreiben

WordPress hat nun ein Update hinter sich.

Die Auswirkungen sind für Benutzer praktisch nicht zu merken – für Schreiberlinge, bzw. Admins eigener Blogs jedoch deutlich sichtbar.

Um es kurz zu machen:
Die Benutzeroberfläche des Adminbereichs sieht jetzt zum Kotzen aus.
Oder sind 6 (!) direkt untereinander liegende per Schaltfläche aufklappbare Frames wirklich neustes und bestes Webdesign? Und wer hat eigentlich die Anordnung der Buttons hier bestimmt? Ist ja grauenvoll.

P.S.: Wie eine Website im Jahr 2008 auszusehen hat, zeigt uns z.B. GameStar.

No cmt

•7. April 2008 • Kommentar schreiben

Free Tibet

Daywalker, Mainstreamer

•2. April 2008 • 2 Kommentare

Wie man mir wahrscheinlich ansieht und man es sich hoffentlich auch denken kann, zähle ich mich zu einem Anhänger der, im Oberbegriff “Schwarze Szene” genannten Kultur; genauer gesagt irgendwo im Bereich des Metal – einem, wie ich finde, ziemlich unterbewerteten Musikgenre. Aber das tut hier im Moment nichts zur Sache.

Denn wie heißt es so schön? “Pest, Cholera, Mainstream” – doch was ist Mainstream überhaupt? Manch einer mag behaupten, Mainstream wäre das, was ein Großteil der Bevölkerung akzeptabel findet und – im Bereich der Musik – als “hörbar” einstuft.

Schaut man sich Musiksender wie MTV oder Viva an, kommt man schnellgläubig zu dem Schluss, R’n'B und/oder HipHop seien Mainstream – läuft hier doch praktisch nichts anderes. Die Kundschaft, bzw. die Zuschauer, sind jedoch zum Großteil Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, was den “Mainstream” nun nicht wirklich korrekt widerspiegelt.

Der Blick auf Radiosender lässt jedoch auf etwas anderes schließen: ‘80er, ‘90er, ein wenig Softrock, ein wenig R’n'B – allgemein “leichte” Kost, die schnell ins Ohr geht und zumeist simple Gesangs- und Instrumentalstrukturen besitzen. Das schließt den Metal von vornherein schon einmal aus, auch HipHop erhält hier nur selten Airplay. Die meisten Songs auf Heavy Rotation sind Evergreens oder aktuelle Hits aus den Charts.

Aber auch hier werden alternative Songs und Alben schlichtweg ignoriert. So landet zwar das letzte Album von In Flames, “Come Clarity”, das sie 2006 herausbrachten, auf Platz 6 der deutschen Albumcharts, auf Musiksendern und Radiosendern wartet man damals jedoch auf ein Ausstrahlung vergebens. Im “In Flames”-Profil [ich wundere mich, dass diese dort überhaupt verzeichnet sind, Anm.] auf mtv.de findet man nur eine lieblos zusammengeklatschte Biografie, wie man sie genausogut auf Wikipedia.org, Laut.de oder ähnlichem sieht, und einen Link zu einem einzigen Musikvideo. Ein Versuch, dieses zu starten, wird passenderweise mit dem Hinweis “Sorry we’re unable to retrieve this video.” kommentiert.

Ein Kritikpunkt an Musiksendern ist ja, dass sie nicht nur berühmte Interpreten zeigen, sondern auch Interpreten durch eine erhöhte Rotation und “Überbeschallung” der Zuschauer berühmt werden lassen. Ihnen kommt es nur auf die Charts an und darum, Künstler bekannt zu machen. Nur von “Randgruppen” gemochte Genres wie Reggae, Punk, Trance, Industrial, Metal, Klassik, Oldies/Evergreens, NDW, Gothic, etc. werden praktisch nie oder nur in bestimmten Sondersendungen gezeigt, die dann allerdings nachts oder zumindest spätabends laufen. Lässt sich wahrscheinlich damit erklären, dass dann 90% der Jugendlichen im Bett liegen und schlafen – es erfolgt also eine Ausstrahlung um der Ausstrahlung willen; man möchte ja bloß nicht dem Vorwurf entgegenargumentieren müssen, man habe einen einseitigen Blickwinkel. Damit wird der Begriff “Musikfernsehsender” allerdings zur Farce und proletenhaften Kopie eines Radiosenders mit Blick fürs Wesentliche: Einschaltquoten. Und als Zielgruppe bleiben dann nur jedem Trend nachlaufende Jugendliche, die den Nachmittag nach der Schule vor dem TV verbringen; unfähig, selbstreflexiv und kritisch zu hinterfragen, was die Medienlandschaft, die sie so vergöttern (MTV, Glamour, inTouch, Vanity Fair, etc.) eigentlich aus ihnen macht und zu was sie sich hinreissen ließen und lassen.

Es wird Picaldi getragen, aktuelles über Stars & Boulevard gelesen, Kool Savas gehört – schön alles wie tausend Mal von Promi-”Vorbildern” vorgelebt, vorgezeigt und nun nachgeahmt. “Cool” ist damit nicht mehr, individuell zu sein, sondern, (B-)Promis zu imitieren und sich für individuell und cool zu halten.

Nein, danke.

P.S.: Es sind nicht alles Klischees, die ich hier anspreche. Das ist das traurige daran. Und leider bin ich mir ebenso sicher, dass einige der angesprochenen Gattung Mensch nicht kapieren werden, was ich eigentlich meine. In einem Begriff genannt: bodenlose Ignoranz.

Von Burgern, Bumsen und Ähnlichem

•1. April 2008 • Kommentar schreiben

Bin da auf was gestoßen, siehe hier:

“amerikanisch”: Penetration der Fettspalte der Partnerin während man sie gleichzeitig mit einer halbautomatischen Waffe streichelt

Wurde leider mit “LOL aber revert” zurückgesetzt. Humor kommt in Wikipedia viel zu kurz.