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I feel like shit

…but at least I feel something

Update not up to date

WordPress hat nun ein Update hinter sich.

Die Auswirkungen sind für Benutzer praktisch nicht zu merken - für Schreiberlinge, bzw. Admins eigener Blogs jedoch deutlich sichtbar.

Um es kurz zu machen:
Die Benutzeroberfläche des Adminbereichs sieht jetzt zum Kotzen aus.
Oder sind 6 (!) direkt untereinander liegende per Schaltfläche aufklappbare Frames wirklich neustes und bestes Webdesign? Und wer hat eigentlich die Anordnung der Buttons hier bestimmt? Ist ja grauenvoll.

P.S.: Wie eine Website im Jahr 2008 auszusehen hat, zeigt uns z.B. GameStar.

No cmt

Free Tibet

Daywalker, Mainstreamer

Wie man mir wahrscheinlich ansieht und man es sich hoffentlich auch denken kann, zähle ich mich zu einem Anhänger der, im Oberbegriff “Schwarze Szene” genannten Kultur; genauer gesagt irgendwo im Bereich des Metal - einem, wie ich finde, ziemlich unterbewerteten Musikgenre. Aber das tut hier im Moment nichts zur Sache.

Denn wie heißt es so schön? “Pest, Cholera, Mainstream” - doch was ist Mainstream überhaupt? Manch einer mag behaupten, Mainstream wäre das, was ein Großteil der Bevölkerung akzeptabel findet und - im Bereich der Musik - als “hörbar” einstuft.

Schaut man sich Musiksender wie MTV oder Viva an, kommt man schnellgläubig zu dem Schluss, R’n'B und/oder HipHop seien Mainstream - läuft hier doch praktisch nichts anderes. Die Kundschaft, bzw. die Zuschauer, sind jedoch zum Großteil Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren, was den “Mainstream” nun nicht wirklich korrekt widerspiegelt.

Der Blick auf Radiosender lässt jedoch auf etwas anderes schließen: ‘80er, ‘90er, ein wenig Softrock, ein wenig R’n'B - allgemein “leichte” Kost, die schnell ins Ohr geht und zumeist simple Gesangs- und Instrumentalstrukturen besitzen. Das schließt den Metal von vornherein schon einmal aus, auch HipHop erhält hier nur selten Airplay. Die meisten Songs auf Heavy Rotation sind Evergreens oder aktuelle Hits aus den Charts.

Aber auch hier werden alternative Songs und Alben schlichtweg ignoriert. So landet zwar das letzte Album von In Flames, “Come Clarity”, das sie 2006 herausbrachten, auf Platz 6 der deutschen Albumcharts, auf Musiksendern und Radiosendern wartet man damals jedoch auf ein Ausstrahlung vergebens. Im “In Flames”-Profil [ich wundere mich, dass diese dort überhaupt verzeichnet sind, Anm.] auf mtv.de findet man nur eine lieblos zusammengeklatschte Biografie, wie man sie genausogut auf Wikipedia.org, Laut.de oder ähnlichem sieht, und einen Link zu einem einzigen Musikvideo. Ein Versuch, dieses zu starten, wird passenderweise mit dem Hinweis “Sorry we’re unable to retrieve this video.” kommentiert.

Ein Kritikpunkt an Musiksendern ist ja, dass sie nicht nur berühmte Interpreten zeigen, sondern auch Interpreten durch eine erhöhte Rotation und “Überbeschallung” der Zuschauer berühmt werden lassen. Ihnen kommt es nur auf die Charts an und darum, Künstler bekannt zu machen. Nur von “Randgruppen” gemochte Genres wie Reggae, Punk, Trance, Industrial, Metal, Klassik, Oldies/Evergreens, NDW, Gothic, etc. werden praktisch nie oder nur in bestimmten Sondersendungen gezeigt, die dann allerdings nachts oder zumindest spätabends laufen. Lässt sich wahrscheinlich damit erklären, dass dann 90% der Jugendlichen im Bett liegen und schlafen - es erfolgt also eine Ausstrahlung um der Ausstrahlung willen; man möchte ja bloß nicht dem Vorwurf entgegenargumentieren müssen, man habe einen einseitigen Blickwinkel. Damit wird der Begriff “Musikfernsehsender” allerdings zur Farce und proletenhaften Kopie eines Radiosenders mit Blick fürs Wesentliche: Einschaltquoten. Und als Zielgruppe bleiben dann nur jedem Trend nachlaufende Jugendliche, die den Nachmittag nach der Schule vor dem TV verbringen; unfähig, selbstreflexiv und kritisch zu hinterfragen, was die Medienlandschaft, die sie so vergöttern (MTV, Glamour, inTouch, Vanity Fair, etc.) eigentlich aus ihnen macht und zu was sie sich hinreissen ließen und lassen.

Es wird Picaldi getragen, aktuelles über Stars & Boulevard gelesen, Kool Savas gehört - schön alles wie tausend Mal von Promi-”Vorbildern” vorgelebt, vorgezeigt und nun nachgeahmt. “Cool” ist damit nicht mehr, individuell zu sein, sondern, (B-)Promis zu imitieren und sich für individuell und cool zu halten.

Nein, danke.

P.S.: Es sind nicht alles Klischees, die ich hier anspreche. Das ist das traurige daran. Und leider bin ich mir ebenso sicher, dass einige der angesprochenen Gattung Mensch nicht kapieren werden, was ich eigentlich meine. In einem Begriff genannt: bodenlose Ignoranz.

Von Burgern, Bumsen und Ähnlichem

Bin da auf was gestoßen, siehe hier:

“amerikanisch”: Penetration der Fettspalte der Partnerin während man sie gleichzeitig mit einer halbautomatischen Waffe streichelt

Wurde leider mit “LOL aber revert” zurückgesetzt. Humor kommt in Wikipedia viel zu kurz.

1. April

Ich mag den 1. April irgendwie nicht.

Jedes Jahr tauchen neue, für die Zeitgeschichte ziemlich relevante und damit besonders wichtige Aprilscherze von sich in einem Mangel aus Kreativität und ob des “wir brauchen einen Aprilscherz”-Drucks von oben nach einer ziemlich langen Denkpause spotan doch plötzlich besonders lustig-findenden, sichtlich gelangweilten Journalisten in den ansonsten so ernsten Nachrichten auf, wobei sich scheinbar sämtliche noch so professionell und seriös wirkende Nachrichtenagenturen und -sender in Sachen Kreativität und Originalität gegenseitig übertreffen wollen und möglichst viele Mitbewerber dazu bringen wollen, ihren Aprilscherz ernsthaft weiterzuverbreiten.

Ich find die ganze Geschichte um diesen “Aprils Fool Day” lächerlich und boykottiere den 1. April somit dieses Jahr.

Die einzige Zeitung, die jedes Jahr vorhersehbar und mit Garantie auf irgendeinen dummen Aprilscherz hereinfällt, ist sowieso nur die “Bild”.

P.S.: April April, diese Nachricht ist natürlich nur ein Aprilscherz.

Verwandtschaft, Vorwandschaft

Die Ahnenforschungsorganisation New England Historic Genealogical Society hat nun herausgefunden, dass Barack Obama (Kandidat auf die Kandidatur zum US-Präsidenten bei den Demokraten) und Brad Pitt Cousins neunten Grades sind.

Andere “Verwandtschaften” haben die Forscher auch bei anderen Prominenten herausgefunden. So sind Pitt’s Ehefrau und Schauspielerin Angelia Jolie und Obama-Rivalin Hillary Clinton verwandt; Barack Obama weist “Verwandtschaften” zu Personen wie dem derzeitigen US-Präsident George W. Bush sowie zu dessen Vater George H.W. Bush, zu Ex-Präsident Gerald Ford, dem derzeitigen US-Vizepräsident Dick Cheney und dem derzeitigen britischen Premierminister Winston Churchill auf.
Es geht weiter und wird noch abenteuerlicher: So ist Hillary Clinton laut diesem Bericht mit den 3 Sängerinnen Madonna, Celine Dion und Alanis Morissette verwandt, während der republikanische Kandidat auf den Posten des US-Präsidenten, John McCain, ein Cousin 6. Grades der derzeitigen First Lady der USA, Laura Bush, ist.

Wer sich darunter nichts vorstellen kann: Die Eltern von Cousins 6. Grades sind ihrerseits Cousins 5. Grades, deren Eltern dementsprechend Cousins 4. Grades sind usw., was letztendlich nur bedeutet, dass Cousins 6. Grades gemeinsame Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßeltern besitzen.

Da eine solche Ahnentafel nun allerdings bereits 8 Generationen umfasst und im Falle einer Verwandtschaft bereits im 9. Grad meist schon ins frühe 18. Jahrhundert zurückreicht, handelt es sich hier um keine große Pressemeldung, die für viel Furore sorgen wird, sondern eher für eine kleine und in meinen Augen ziemlich unnötige und gleichermaßen unwichtige Anekdote zum allgemeinen journalistischen und politischen Chaos um die Präsidentschaftswahl in den USA dieses Jahr.

Achja, eins noch.
Ich hoffe nicht, dass eben jene Organisation nun irgendwen verklagen will, weil dieser zufällig ein Cousin 5. Grades eines Schwippschwagers des Frisörs des Kanarienvogels von Hitler ist.

Das sind Tage…

Letzten Samstag habe ich zum ersten Mal in meinem Leben 110 gewählt und den Notarzt gerufen.

Eine Frau ist ungefähr 5m von mir entfernt auf einer 5- bis 8-stufigen Treppe auf dem immer noch umherliegenden Streusand ausgerutscht, die Treppe hinunter gefallen und ist mit ihrer Nase irgendwo auf das Straßenpflaster geknallt.
Der nahestehende Laternenpfahl hat ebenso Blutspritzer abgekriegt wie der halbe Pullover der Dame. Wir sind hingeeilt und konnten außer Sanitäter-Rufen, Taschentücher-reichen (4 Stück rot geblutet, lecker) und mit ihr reden nichts machen.

Haben dann auf die Johanniter gewartet, haben denen das Geschehene nochmal erklärt und sind heimgefahren.

Der gesamte Alkohol in meinem Blut ist in diesem Zeitpunkt irgendwie verschwunden.
Hm. :roll:

Tom & Billy

Bill Kaulitz, Sänger des Deutsch-Kuschelrock-Exportschlagers “Tokio Hotel” und geschminkte Mangamarionette Vorbild für Millionen Jugendliche weltweit, leider seit einiger Zeit an einer Stimmband-Zyste (abgeschlossener Gewebehohlraum, mit flüssigen Inhalt) leidet und sich derzeit nur mit Zetteln mitteilen kann.

Sein Zwillingsbruder gibt sich schadenfroh: “Normalerweise redet Bill ja durchgehend und unaufhörlich und wie’n Wasserfall. Das kann richtig nerven. Ich hab gerade die entspannteste Zeit meines Lebens. Wenn jetzt einer redet, bin ich das, und Bill kann sich nicht wehren - das is’ super.”, aber auch ziemlich besorgt. Bandintern wurde bereits per Zeichensprache ausgemacht, dass im Falle eines längeren oder gar permanenten Stimmausfall Bills sein Bruder Tom zusätzlich zu seiner Gitarre [Warum lässt sich nirgendwo herausfinden, welche Gitarre der Kerl genau spielt? Überall steht nur "Gibson". Anm.] zum Mikrofon greift.

Manchmal frage ich mich echt, warum eine Band wie Tokio Hotel so berühmt ist. Fans liegen ihnen zu Füßen, die Band ist reich - Tom bspw. fährt einen Cadillac Escalade [Was will der damit? Anm.]. Liegts am Marketing? Liegts an der Aufmachung? War es einfach Glück?

Sei es wie es sei, laut Tom habe sich Bill “mit einem seiner schwarzen Kajalstifte bereits ein Schild gemalt, auf dem “Halt die Fresse” steht”", welches jener dann hochhalte, wenn er Bill “zu sehr auf’n Sack geht”.

Das tut die ganze Band übrigens. Regelmäßig.

Bist mein großer Bruder, du bist immer da

Big Schäuble Wenn es nach Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gehen würde, müsste man wohl jedes wichtige Dokument mit seinem Fingerabdruck unterzeichnen müssen. Bei der Ausstellung eines neuen Reisepasses sind zwar seit 1. November 2007 zwar bereits 2 Abdrücke nötig, zum Glück werden diese aber nicht, wie ursprünglich von Schäuble vorgeschlagen, dauerhaft gespeichert. Nun hat der CCC allerdings zurückgeschlagen - und in seiner aktuellen Ausgabe der “Datenschleuder”, der Clubzeitschrift für CCC-Mitglieder, den ersten Fingerabdruck eines “biometrischen Sammelalbums”. Neben dem Fingerabdruck von Schäuble befinden sich hier zudem noch leere Felder für die Abdrücke von Angela Merkel, Otto Schily, Günther Beckstein und Jörg Zierke, seines Zeichens Präsident des Bundeskriminalamts. Der CCC hat außerdem noch eine Anleitung beigeliefert, wie dieser Fingerabdruck verwendet werden kann. CCC-Sprecher Frank Rosengart äußerte sich SPIEGEL ONLINE wie folgt: “Man legt die Plastikfolie auf den Tisch, streicht etwas Holzleim darüber und wartet, bis der Leim antrocknet. Die entstehende gummiartige Schicht ist dann die Attrappe, die man mit einem hautfreundlichen Spezialkleber auf den eigenen Finger klebt.” Schäuble gibt sich bisher gelassen: “Mein Fingerabdruck ist kein Geheimnis, den kann jeder haben. Ich habe nichts zu befürchten.” Mal sehen, wie lange noch und die erste kriminelle Tat mit seinem Abdruck unterschrieben wird. Wünschen würde ich es ihm, würde es die Diskussion um die Datenspeicherung des Staates in die richtige Richtung lenken. Irgendwie traurig.
(Quellen: SPIEGEL ONLINE, CCC)

Big Britain Laut einer Untersuchung von PricewaterhouseCoopers International Limited, einem Verbund von Prüfungs- und Beratungsgesellschaften, überwachen ca. 85% aller britischen Unternehmen die Online-Aktivitäten regelmäßig. 81% aller Unternehmen sollen Programme einsetzen, die den Zugriff auf bestimmte Websites verbieten. Als Grund wird angegeben, dass Mitarbeiter ihre Firmen besonders auf Community-Seiten wie MySpace, Mebo oder Facebook in keinem guten Licht darstellen würden. Warum arbeiten diese Leute dann dort überhaupt noch? Und gibt es wirklich jemanden, der mit seiner Firma zu 100% zufrieden ist? Demnach wäre das (Arbeits-)Leben perfekt. Völliger Humbug. Ein Verbot bestimmter Seiten finde ich zwar okay, eine Mitprotokollierung/Überwachung grenzt aber an Stasimethoden. Leider sind beide Praktiken (Blockade und Protokoll) in Deutschland “gesetzlich legitim”, wie Verena Eckert, Rechtsexpertin der Münchner IT-Recht-Kanzlei im Gespräch mit der Nachrichtenagentur pte trocken erklärt. “Sei diese [eine private Nutzung des Internets, Anm.] aber erst einmal erlaubt, habe der Arbeitgeber auch das Recht, die Onlineaktivitäten seiner Angestellten zu kontrollieren.” Was aber auch heißt, dass der Arbeitgeber dadurch erfahren könnte, dass sich seine Arbeitnehmer z.B. nach einem Anwalt für Scheidungen, sich über bestimmte Krankheiten, bzw. Medikamente und Ärzte zur Heilung derer, usw. kundig machen und daraus dann evtl. korrekte Schlüsse über das Privatleben des AN ziehen könnten. Irgendwie traurig.
(Quelle: pressetext (pte))

Big Schlecker Schlecker ist leider dafür bekannt, Mitarbeiter systematisch auszuspionieren. Kameras und Detektive kümmern sich um eine Kontrolle ordnungsgemäßer Arbeit (z.B. durch Testkäufe) und führen sogar Hausbesuche bei längeren Krankheiten durch. Dadurch, dass pro Schlecker-Filiale meistens nur eine Vollzeitkraft und zwei Halbtagskräfte (nach Bedarf eingesetzt), kommt es hier zu mehr Diebstählen und Überfällen wie bei Konkurrenten. Dafür sorgen auch unzureichende Sicherheitsvorkehrungen. Bei 10.800 Filialen deutschlandweit gibt es laut Zahlen von Ver.di nur ca. 100 Betriebsräte, dad Schlecker seine Angestellten am gesetzlich verbrieften Recht hindern will, einen solchen zu wählen. Achim Neumann, der Handelssekretär des Ver.di-Bezirks Berlin-Brandenburg soll in einem “Bild am Sonntag”-Interview gesagt haben, dass bei Schlecker “Detektive und Sicherheitskräfte durch Lochwände teils stundenlang in die Verkaufsräume spähen”. Wenn man das glaubt. [Ich hege Zweifel an der Echtheit, habe ich auf der BB-Ver.di-Website nämlich keinen Artikel dazu gefunden. Aber sollte das Zitat nicht stimmen, wird das wohl zu 95%iger Wahrscheinlichkeit auf bildblog.de auftauchen und ich werde diesen Artikel hier korrigieren, Anm.] Nebenbei hat die deutsche Discount-Kette Lidl deutschlandweit keinen einzigen (!) Betriebsrat bei 2.700 Filialen und muss sich derzeit ja ebenso dem Vorwurf aussetzen, seine Arbeitnehmer auszuspähen und systematisch menschenunwürdig zu behandeln. Irgendwie traurig.
(Quelle: SPIEGEL ONLINE)